Damals … und lange her – die Freiheitshymne


… oder auch der Gefangenenchor aus Nabucco, einer Oper von Giuseppe Verdi, die er 1841 komponiert hat.
… Dieses Stück war ebenso ein Programmpunkt unseres Konzerts aus dem Jahr 1990,

worüber ich kürzlich hier in einem Beitrag (06.03.20) berichtet hatte.
… Aufgrund des Männerstimmen-Mangels in gemischten Chören – daran kranken viele – hatte unser Chorleiter Johannes meine Sangesschwester Irmgard und mich zu den Tenören eingeteilt, da uns beiden die Stimmlage Alt, die schon tiefer liegt als der Sopran, doch gelegentlich Probleme machte. Hier bei den Herren fühlten wir beide uns sehr wohl – und nicht nur wegen der Stimmlage 😄.

… Wie ich bereits im früheren Beitrag beschrieben habe, ist auch diese Tonqualität sehr schlecht, vor 30 Jahren und mit laienhafter Technik war daraus nicht viel anderes zu machen – (hier zu hören).

Knechtschaft ist unser Los, unser Leben,
und Gedanken, sie dürfen nicht verweilen.
Mög` der Himmel drum Trost uns geben,
mög` er lindern der Knechtschaft Qual.
Grüßt die Ufer des heiligen Jordans
und die Mauern und Zinnen von Zion,
weil die Heimat für uns ist verloren
und die Freiheit so fern und so weit.
An der Weide hängt stumm eine Harfe,
eine Harfe mit goldenen Seiten,
sie uns spendet den Trost in der Knechtschaft
und erzählt uns von glorreicher Zeit,
doch für immer dahin ist die Freiheit
der so grausam geschlag`nen Hebräer.
Gib uns Trost, gib uns Segen, du Großer,
dass bald Juda vom Joch des Tyrannen wird befreit …

… Vor einigen (langen) Jahren habe ich schon mal zwei Kostproben unseres Könnens in diesem Blog gepostet:  den Abendfrieden  aus der Oper Das Nachtlager in Granada von Conradin Kreutzer (1780-1849).
und ein Lied aus der „Kölschen Liedersammlung“ 
im Kölschen Dialekt über zwei Holzwürmer, die eine Wette abgeschlossen haben.
… Irgendwann werde ich hier weitere musikalische „Kunstgenüsse“ 😉 von unserem Chorleben präsentieren.

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4 Antworten zu Damals … und lange her – die Freiheitshymne

  1. freiedenkerin schreibt:

    „Va pensiero“ kommt mir in diesen Zeiten von Corona auch sehr oft in den Sinn…
    Wenn ich deine schönen und interessanten Erinnerungen so ansehe, dann bereue ich es schon ein bisschen, mich vor fünfzig Jahren nicht für den Kirchenchor interessiert zu haben, obwohl man mich mehrmals darum gebeten hatte, mitzusingen. 😉
    Liebe Grüße – bleib gesund!

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    • rose1711 schreibt:

      … mir blieb gar nichts anderes übrig als Kirchenchor: 1. rein katholische Gegend, 2. Dorf mit 1500 Einwohnern, 3. es gab außerdem nur noch die Schützen (… nur für Männer), Feuerwehr und Fußball. Es sind 13 Jahre geworden. Aber zusätzlich habe ich noch in einem weltlichen gemischten Chor gesungen, allerdings in einer anderen Ortschaft … unser Chorleiter leitete beide Chöre.

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  2. Kajo Müller schreibt:

    So ähnlich wie die Juden sich während ihrer ägyptischen Knechtschaft gefühlt haben, fühle ich mich heute unter der „Knechtschaft“ des Coron19 Virus`. Der Stubenarrest zu Kinderzeiten war genauso schlimm. Wünsche Allen beste Gesundheit und passt auf Euch auf. Kajo

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