St. Nikolai am Klosterstern

Der Klosterstern ist der beeindruckendste Kreisverkehr in Hamburg. Vom hieraus führen sechs Straßen in alle vier Himmelsrichtungen. Ihn umgeben fromme Straßennamen, die klösterliche Abgeschiedenheit erahnen lassen. Und tatsächlich stand hier vormals ein Kloster, dessen Zeugen sind die Abteistraße, der Nonnenstieg, das Frauen- und das Jungfrauenthal und die St. Benediktstraße.

Hier beginnt auch die bekannte Rothenbaumchaussee, an ihr liegen u.a. die Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität, das Museum für Völkerkunde, das NDR-Funkhaus und nicht zu vergessen das Tennisstadion Am Rothenbaum. Hier starte ich demnächst einen weiteren Stadtbummel. 

Aber heute war es die Kirche  St. Nikolai-Kirche am Klosterstern , die mich interessierte. Das ist mal eine der ganz wenigen Kirchen hier in Hamburg, die außerhalb von Gottesdiensten und andere Veranstaltungen jeden Tag geöffnet ist. Vor einigen Tagen kam ein Bericht im Regional-TV über die besonders alte und schöne Orgel, die unbedingt restauriert werden muss, weil einige Pfeifen nicht mehr zu stimmen sind. Der Organist brachte Beispiele zu Gehör, wahrscheinlich auch, um Spenden zu erhalten.

Von dieser Kirche hatte ich bisher noch nichts gehört, obwohl sie zu den Hauptkirchen Hamburgs gehört, so fuhr ich heute Morgen in die Stadt. Und außerdem kannte ich diesen Stadtteil auch nur vom Hörensagen. Das wird sich aber in nächster Zeit ändern,  heute also nur Fotos von der Kirche …

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Frost und Frühlingsahnen

… ich habe es heute wieder getan … ich habe den Sonnenschein genutzt und einen weiteren Punkt auf meiner to-do-Liste abgehakt. Mein Ziel war ein Teil von  „Planten un Blomen“ , einem Park mitten im Herzen der Stadt, umgeben von Einkaufsmeilen, Congress-Centrum, Messegelände und Millerntor/St. Pauli.

Mir war zwar bewusst, dass mich keine Blumen- und Blütenpracht erwartete, dafür ist es noch zu früh im Jahr, aber dieser Park ist trotzdem bestens geeignet, um Sonne und Natur zu genießen, und mindestens ein Besuch pro Jahr ist Pflicht, besser wären mehrere. Seit ich in Hamburg lebe und, vor allen Dingen in den letzten zwei Jahren war ich zu jeder Jahreszeit dort (habe auch schon einige Male darüber berichtet).

Heute erwartete mich „Frost und Frühlingsahnen“, beides spärlich aber spürbar.

Und wie es für morgen wettermäßig aussieht, komme ich wieder nicht dazu, Hausarbeiten zu erledigen, denn sollte tatsächlich die Sonne scheinen … wie angekündigt … steht Tierpark Hagenbeck auf dem Zettel. Ich werde es sehen …

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Binnenalster-Möwen

… natürlich gibt es keine besonderen Möwen an der Alster, auch hier ist es eine ganz normale Vogelart. Nur, hier besteht nach Ansicht der Vögel die Möglichkeit, bei den Menschen diverse Leckereien abstauben zu können, deshalb sind sie auch nullkommanix in Massen zur Stelle.

* * * * *

Zum Teil hatte die Binnenalster noch eine dünne Eisschicht, die sich die Möwen für ein Mittagsschläfchen im herrlichen Sonnenschein ausgesucht hatten.

Aber plötzlich kam Bewegung in die Truppe, jemand hatte mit Futter gelockt, da gab es kein Halten mehr, da wurde sogar der Mittagsschlaf untergebrochen.

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Hamburg Stadtbummel … #49 – heute nur mal so

… ohne besonderes Ziel, dafür mit viel Sonne, die ich ausnutzen wollte.

Naja, ganz ziellos war ich nun doch nicht, ich hatte mir einen Rundgang um die Binnenalster vorgenommen.

Mein Fußweg begann am Hauptbahnhof, hier hatte ich mir Info-Material für meine zukünftigen Reisepläne beschafft.

Am Georgsplatz steht das wunderschön restaurierte Niemitz-Haus

Beim Großen Brand von 1842  wurde es zerstört, aber dann in der sog. Nachbrandarchitektur wieder aufbaut.

[…] Nachbrandarchitektur ist ein kunsthistorischer Hilfsbegriff und bezeichnet eine besondere Prägung der hamburgischen Architektur nach dem Großen Brand von 1842 […]

Mein Weg führte mich weiter in Richtung  Ballindamm ,   an einem der zahlreichen Kontorhäuser … dem „Haus Alsterthor“ vorbei. Auch dieses Gebäude wurde ein Opfer des Großen Brandes, und wieder so errichtet, wie es heute noch da steht. Ich konnte in das repräsentative Treppenhaus sehen, nur fotografieren ging nicht, wegen der Spiegelung.

Ballindamm … jetzt war ich an der Binnenalster, in Richtung  Lombardsbrücke

Ich genoss die Sonne, sie hatte schon etwas Frühlingshaftes … oder zeigte mein Kopfkino gerade einen Frühlings-Film? Egal, es war einfach toll. Und dieses Gefühl kostete ich auf einer Bank aus.

In der Sonne strahlte dieses goldene Gitter an einem Patrizierhaus auf den Neuen Jungfernstieg. Hier hat der Überseeclub e.V. sein Refugium.

[…] Dieser Club wurde gegründet, um „die Stellung Hamburgs in der Welt zu fördern“, und er ist bis heute einer der zentralen Orte der Stadt, an dem sich herausragende Köpfe aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Wissenschaft begegnen – ein „Sprechsaal“, wie es der Bankier Max M. Warburg in seiner Gründungsrede 1922 umschrieb […]

Meinen Binnenalster-Rundgang habe ich dann am Jungfernstieg beendet und mich auf den Heimweg gemacht. Drei Stunden Sonnenschein waren für heute genug.

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Nubbel-Verbrennung – Ende der Karnevalszeit

Foto: ©Große Allgemeine von 1900 Köln e.V.

Der Nubbel ist eine um 1950 aufgekommene Bezeichnung für eine traditionelle, angekleidete und mannsgroße Strohpuppe als eine Figur des Sündenbocks für alle Sünden, die im Rheinland während der Karnevalszeit begangen wurden. Ab der heutigen Verbrennung beginnt die Fastenzeit.

Der Nubbel hing während dieser Zeit über vielen Kneipen, und wird heute Nacht um 24 Uhr verbrannt. Nichts nutzte mehr, kein Seufzen, kein Wimmern, kein Klagen – gar nichts.

Ich werde später meine Karnevals-Deko abbauen (… und Karnevalssünden muss ich auch nicht bereuen😢)

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Aktiv im Karnevalsumzug

1979 bin ich von Köln aus in den Rhein-Erft-Kreis gezogen, auf ein kleines Dorf mit 1500 Einwohnern. Aus Zeitmangel … ich war ja voll berufstätig … war es nicht ganz einfach, mich dort zu integrieren, was aber unbedingt nötig gewesen wäre. Also musste ich einem Verein beitreten, obwohl ich eigentlich gar kein Vereinsmensch bin. Da blieb nur die Chorgemeinschaft übrig. (13 Jahr war ich aktives Mitglied).

In diesem Dorf … 20 km von Köln entfernt … gab es auch noch weitere Vereine, z.B. Schützenverein, Fußballverein, Feuerwehr, und alle diese organisierten gemeinsam jedes Jahr einen Karnevalsumzug

Wir nähten unsere Kostümen selbst, bastelten und bauten an anderen Karnevalsutensilien.

Leider gab es in den 1980er Jahren noch keine Digitalkameras … jedenfalls hatte ich noch keine … und so habe ich die wenigen und qualitativ miesen Papierfotos von 1985 bis 1988 digitalisieren müssen.

Für mich haben sie halt einen Erinnerungswert.

1986 – Clowns

1987 – Hexen

 

 

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Das muss nun wirklich nicht mehr sein

… wo ich doch schon Frühlingsgefühle Gedanke an den Frühling habe.

Es schneit heftig und ohne Unterbrechung … um 4 Uhr heute früh war es schon weiß.

So sieht es vor der Haustüre aus. Der Hausmeister hat sicher auch nicht mit Schnee gerechnet, denn normalerweise reagiert er bei diesen Witterungsbedingungen sehr schnell.

Ebenso ist der Winterdienst bei uns auch noch nicht in die Hufe gekommen …

Schnee – 11.02.18

die Autos auf der Hauptstraße fahren langsam und äußerst vorsichtig.

Momentan sieht es nicht danach aus, als ob sich in naher Zukunft was ändern wird.

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Eisblumen

Eisblumen

in voller Blüte

malt der Frost

nie zweimal dieselben. 

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gemeinsam feiern

Musik und Text: H.Knipp/ Bläck Fööss (nackte Füße) – eine Kölner Kultmusikgruppe

https://youtu.be/KzLi7gT7ZG0

Ich wor ne stolze Römer, kom met Caesar’s Legion,
un ich ben ne Franzus, ich kom mem Napoleon.
Ich ben Buur, Schreiner, Fescher, Bettler un Edelmann,
Sänger un Gaukler, su fing alles aan.Refrain:
Su simmer all he hinjekumme,
mir sprechen hück all dieselve Sproch.
Mir han dodurch su vill jewonne.
Mir sin wie mer sin, mir Jecke am Rhing.
Dat es jet, wo mer stolz drop sin.Ich ben us Palermo, braat Spaghettis für üch met.
Un ich ich wor ne Pimock, hück laach ich met üch met.
Ich ben Grieche, Türke, Jude, Moslem un Buddhist,
mir all, mir sin nur Minsche,
vür’m Herjott simmer glichRefrain
Su simmer all he hinjekumme,
mir sprechen hück all dieselve Sproch.
Mir han dodurch su vill jewonne.
Mir sin wie mer sin, mir Jecke am Rhing.
Dat es jet, wo mer stolz drop sin

 

De janze Welt, su süht et us,
es bei uns he zo Besök.
Minsche us alle Länder
ston bei uns hück an de Thek.
M’r gläuv, m’r es en Ankara, Tokio oder Madrid,
doch se schwade all wie mir
un söke he ihr Glöck.

Refrain 2x
Su simmer all he hinjekumme

Ich war ein stolzer Römer, kam mit Cäsars Legion,
und ich bin ein Franzose, ich kam mit Napoleon.
Ich bin Bauer, Schreiner, Fischer, Bettler und Edelmann,
Sänger und Gaukler, so fing alles an.Refrain:
So sind wir alle hierhin gekommen,
wir sprechen heute alle dieselbe Sprache.
Wir haben dadurch so viel gewonnen,
wir sind wie wir sind, wir „Jecken“ vom Rhein.
Das ist was, wo wir stolz drauf sind.Ich bin aus Palermo, brachte Spaghettis für euch mit.
Und ich, ich war ein Auswärtiger,
heute lache ich mit euch mit.
Ich bin Grieche, Türke, Jude, Moslem und Buddhist,
wir alle, wir sind nur Menschen,
vor dem Herrgott sind wir alle gleich.Refrain
So sind wir alle hierhin gekommen,
wir sprechen heute alle dieselbe Sprache.
Wir haben dadurch so viel gewonnen,
wir sind wie wir sind, wir „Jecken“ vom Rhein.
Das ist was, wo wir stolz drauf sind

Die ganze Welt, so sieht es aus,
ist bei uns hier zu Besuch
Menschen aus allen Ländern
stehen mit uns heute an der Theke.
Man glaubt man ist in Ankara, Tokio oder Madrid,
doch sie reden alle wie wir
und suchen hier ihr Glück..

Refrain (2x
So sind wir alle hierhin gekommen …

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meine Karneval-Aktivitäten in Fotos und im Wandel der Jahre

Am kommenden Donnerstag wird in Köln „Wieverfastelovend“ gefeiert. Der beliebte Tag der fünften Jahreszeit markiert den Übergang vom Sitzungs- zum Straßenkarneval. Im gesamten Rheinland gilt dieser Tag als inoffizieller Feiertag, sodass in vielen Firmen ab mittags nicht mehr gearbeitet wird und viele Geschäfte geschlossen haben. Die offizielle Feier beginnt um 11:11 Uhr auf dem Heumarkt. Zu meiner Kölner Zeit war es selbstverständlich, dass auch ich diese „tollen Tage“ nicht verpassen durfte (… und z.T. auch kräftig eingestiegen bin).

Ich habe mal in meinem Foto-Archiv gestöbert und folgendes zu Tage befördert, erstmal bis ins Jahr 1978.

1952 – Kinderkarneval

1965 – sog. Hausball

1972 – im Kreise von Kollegen bei der EMI-Electrola

1978 – mit Freund (l) und einem schwedischen Geschäftsfreund, dem wir eine sog. Prunksitzung vorführen wollten.

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