Sie kommen auch wieder #2

… auch diese gefiederten Gäste haben die Futterstelle wieder entdeckt.

Momentan kommt erst mal das  Gimpel-Weibchen , aber es muss sich ja schließlich noch rumsprechen, dass es hier Frühstück gibt. Mehr gibt es aber noch nicht, jetzt noch nicht. Etwas anstrengen müssen sie sich schon noch. Und wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Wer hat das noch mal gesagt ………….?😉😄

 

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Sie kommen alle wieder # 1

… langsam trudeln meine – mit Futter angelockten Viecherchen wieder ein.
Seit Anfang Oktober hatte ich zwei Walnüsse auf eine zweite Futterstelle auf meiner Terrasse platziert,

die eine habe ich sogar leicht angeknackt. Sollte sie bei dem Eichhörnchen Interesse finden, wollte ich ihm den Winter-Futter-Einstieg etwas leichter machen. Tagelang passierte nichts, und dann war eines Tages doch die bereits vorgeknackte Nuss weg. Wer hatte sie geholt? Da ich noch keins der rotbraunen Gesellen gesehen hatte, vermutete ich stark, dass sich der Eichelhäher bedient hatte – er schluckt ja auch ungeschälte Erdnüsse komplett herunter.
Vor 1 ½ Woche beobachtete ich nun das erst Eichhörnchen, wie es an der uralten Eiche – gegenüber meines Fensters rum turnte. Aha, da ist es doch wieder hier in der Gegend.

Nur bis zu meiner Terrasse ist es noch nicht vorgedrungen. Das macht aber nichts, im Moment findet es noch reichlich Eicheln vor. Bemerkt habe ich allerdings, dass die Ausbeute in diesem Jahr geringer ausfällt, als im vorigen Jahr. Dann kommen meine Walnüsse später sicher noch zum Einsatz.

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Enttäuscht

… und umsonst gefreut – ja, so kann es gehen. In dem wöchentlich erscheinende „Käseblättchen“ wurde auf einen Herbst-Erntedank-Markt im Nachbarstadtteil Niendorf hingewiesen. Oh ja, das könnte schön werden – alles deutete daraufhin: Sonnenschein (14°C), offener Sonntag und die Erinnerung an frühere Märkte. Vor meinen geistigen Augen flimmerten kleine kulinarischen Leckereien, ein gepflegtes Glas Rotwein und Marktstände mit allerlei Schnickschnack. So war es in früheren Zeiten immer. Ich hatte mich mit meiner lieben Bekannten Margrid verabredet und wir wollten gemeinsam einen gemütlichen Nachmittag verbringen. Früh machten wir uns auf den Weg, weil wir wussten, dass es am frühen Nachmittag voll werden würde – beide mögen wir keine Massenansammlungen.
… Es kam anders: keine Marktstände, nichts Lukullisches gab es, im Tibarg-Einkaufscenter keine Herbst-Deko, nur für die Kids war etwas zum Basteln mit Kürbissen vorbereitet. Gesamteindruck: sehr dürftig, entsprach in keiner Weise der Ankündigung in der Zeitung. Enttäuscht gingen wir zurück zum Auto.
… Und dann passierte doch noch etwas. Eine Gruppe junger Männer feierten irgendetwas mit Sekt und Bier, nicht laut und aufdringlich, aber doch so, um aufmerksam zu machen, eine aufgeblasene Ballon-Dreißig wehte in leichten Wind.
Der Boden war übersät mit Kronkorken
und ein junger Mann in einem aufblasbaren Revue-Kostüm musste die Korken mit einer Zahnbürste zusammen fegen. Neugierig erkundigten wir uns: es war ein Junggesellenabschied. Der Akteur war schon 30 Jahre alt und noch immer nicht verheiratet. Das änderte sich ab sofort, und deshalb musste er sich schon mal ans Arbeiten gewöhnen.

Dann liefen uns diese Märchen-Gestalten über den Weg. Sie taten nix, sie sprachen nicht, sie waren einfach nur da.

Etwas weiter stand ein junges Mädchen und spielte Violine, schon recht gut, man konnte daraus schließen, dass sie nicht erst seit einem Jahr Musikunterricht hatte. In ihrem Geigenkasten hatten sich auch schon einige Münzen angesammelt, wir taten unsere auch hinzu.

Da hatten wir beide doch tatsächlich noch etwas erlebt 😉

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Krafttraining, das zweite

Was hat mich nur geritten, als ich mich für ein Krafttraining entschieden habe? Na gut, wenn ich was begonnen habe, führe ich es auch – möglichst – zu ende. Es blieb aber nicht aus, dass ich gestern ganz gewaltig mir meinem inneren Schweinehund gekämpft habe – vorab gesagt, ich habe gesiegt.

… Da sämtliche Termine am Vormittag vergeben waren, blieb für mich nur die Gruppe für den frühen Nachmittag – und das ist so gar nicht meine Zeit. Morgens habe ich noch die meiste Energie, die ich ausnutzen muss, denn ab Mittag geht nicht mehr viel.

… Missmutig machte ich mich um kurz nach 14 Uhr auf den Weg ins Albertinenhaus. Ich kam überhaupt nicht dazu, meinen Missmut zu pflegen, denn ich musste sofort ran an die Geräte. Auf meinem Trainingsplan standen sieben Apparate, die ich nacheinander abarbeiten sollte. Und konzentrieren musste ich mich auch noch, damit die Übungen die diversen Muskeln auch erreichten. Die Physiotherapeutin stand mir aber zur Seite, denn ich konnte nicht alle Einstellungen und Griffe sofort behalten – da werde ich die Dame wohl noch öfter in Anspruch nehmen müssen.

… Mein Missmut war verflogen, und nun wartete ich auf den Muskelkater, der ja unweigerlich kommen musste. Zum Glück warte ich bisher vergebens – ist aber auch nicht schlecht, ehrlich gesagt, ich bin nicht böse darüber. Nächsten Freitag – die nächste Stunde, und wieder werde ich mir meinem inneren Schweinehund einen Kampf austragen müssen, ich weiß das jetzt schon ………

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Die Studie ist beendet

… nach vier Jahren haben die involvierten Krankenkassen (Barmer, Techniker, Knappschaft, DAK) die Finanzierung für dieses Projekt eingestellt – es war eh nur für diesen Zeitraum angelegt.
… Von den ursprünglich ca. 1000 Mitgliedern der Krankenkassen wollten aber nur ca. 350 Teilnehmer*innen ein bereitgestelltes Tablett mit der extra für diese Studie entwickelte Software haben. Für die Leute mit einigen PC-Kenntnissen war sie sehr leicht verständlich aufgebaut, wobei aber für die anderen diese Angelegenheit ‚böhmische Dörfer‘(„Das sind böhmische Dörfer für mich“, ist eine ältere, immer noch gebräuchliche deutsche Redensart für: „Das ist mir ganz und gar unbekannt“, oder: „Das verstehe ich nicht.“- Quelle:Wikipedia) waren. Und deshalb wurde auch von der koordinierenden Stelle im Albertinenhaus das ‚Café PAUL‘ (Persönlicher Assistent für unterstütztes Leben) eingerichtet. Hier trafen sich jeden Donnerstag die Teilnehmer*innen für gut drei Stunden unter der Federführung eines IT-Experten. Wenn sich so eine Anzahl traf – wie auf diesem Foto zu sehen ist, war es Herrn S…..n absolut nicht möglich, bei jedem sofort die Probleme zu lösen, die unweigerlich auftraten, und nicht nur bei uns, auch die Software-Firma musste nacharbeiten. So bin ich oft in meinem Umfeld helfend eingesprungen. Langsam bildeten sich dann auch schon Grüppchen, die jeden Donnerstag zusammen saßen.


Und dann kam CORONA – die Treffen fielen notgedrungen aus. Sehr schnell wurde vom Albertinenhaus an einer sog. Video-Konferenz gearbeitet, wo man auch zügig vorankam, aber mit einer katastrophalen Verbindung. Kaum, dass man etwas verstand und schon gar nicht etwas lernen konnte, trotz unermüdlicher Geduld des Herrn S…..n. Einen anderen bekannten Anbieter wollten die IT-Mitarbeiter des Albertinenhaus aus Sicherheitsgründen und Datenschutz nicht einsetzen. So wurstelten wir uns durch die Coronazeit.
Zum Glück war auf dem Tablett die Video-Telefonie eingerichtet. Wir hatten alle unsere eigene Telefon-Nummer bekommen, die natürlich ausgetauscht wurde, und so konnten wir miteinander kommunizieren, wann immer wir wollten. Wenigsten das klappte recht gut.


Die Inzidenzzahlen verringerten sich in Hamburg, die Vorschriften wurden gelockert, und das Albertinenhaus stellte seine Bibliothek für persönliche Treffen wieder zur Verfügung, aber ganz anders, als vor Corona: zwar wieder jeden Donnerstag, aber nur für eine Stunde und für eine Gruppe von fünf Personen. Dann wurde gelüftet und für die nächste Gruppe desinfiziert. Und das alles mit Mund-Nasen-Schutz, obwohl wir alle doppelt geimpft waren. Nichts da, der M-N-S musste bleiben. Aber wir Teilnehmer*innen freuten uns, dass wir uns wieder mal persönlich sehen und sprechen konnten.


Wie ein Damoklesschwert hing der 30. September – der Abschied von PAUL über uns. Die Krankenkassen waren ausgestiegen, die Fallmanager*innen, die uns betreut und bestens informiert hatten, wurden von diesem Projekt abgezogen und die Software-Firma hatte den Umstieg auf Windows 10 vorbereitet. Wir sollten in der vergangenen Woche die Tabletts ständig online und am Stromnetz lassen, meins war Donnerstagmorgen um 6 Uhr umgestellt. Um 9 Uhr fand also unser letztes Treffen statt.


Lange hatte es gedauert, bis auch der Letzte mit PAUL zurecht kam, und nun, wo wir soweit waren, wurde alles abgeschaltet. Wie es weitergeht, wissen wir nicht. Man hatte uns zwar gesagt, dass die Stadt Hamburg und eine Stiftung über ein ähnliches Projekt nachdenken.


Nach meiner Meinung kann die Studie auf keinen Erfolg hoffen, Corona hat die Ergebnisse ungenau, um nicht zu sagen, zunichte gemacht. Die Universität Bielefeld sollte die Studie auswerten, die hat sich aber schon früher abgesetzt, denn seit Corona hat sie an uns Teilnehmern keine Fragebögen mehr verschickt.


Das Tablett kann ich aber – als Erinnerung behalten …. 😀

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